Der

Kölner Dom

Eine Inspiration im Maßstab 1:50

Modellbau

Von

Sebastian Mikacs

Glockenspiel

OFF

Glockenspiel

OFF

Glocke 1A

OFF

Glocke 1B

OFF

Glocke 1C

OFF

Glocke 2A

OFF

Glocke 2C

OFF

Glocke 2B

OFF

Hauptschiff 1

OFF

Hauptschiff 2

OFF

Flutlichtanlage

OFF

Straßenlaternen

OFF

Orgel

OFF

Glocken

Glocke 1A

OFF

Glocke 1B

OFF

Glocke 1C

OFF

Glocke 2A

OFF

Glocke 2B

OFF

Glocke 2C

OFF

Licht

Hauptschiff 1

OFF

Hauptschiff 2

OFF

Bodenstrahler 1

OFF

Bodenstrahler 2

OFF

Straßenlaternen

OFF

Flutlichtanlage

OFF

Glockenspiel

Keine Glocken aktiv!

OFF

Orgel

Keine Orgel aktiv!

OFF

Gartenanlage

Springbrunnen

OFF

Die Zentralwarte

Technik

Die Zentralwarte ist das technische Steuerinstrument des Kölner Miniatur-Domes und die umliegende Gartenlandschaft. Auf drei Schalttafeln, zwei Monitoren, einem Schaltpult und einer Trafostation wird die gesamte Bedienung des Domes abgewickelt. Kategorisch untergliedern sich die Aufgaben der Zentralwarte in die drei Themenbereiche Steuern, Regeln und Erfassen von Mess- bzw. Störmeldedaten. Die Warte bietet die Möglichkeit zur Überwachung von Spannung, Strom und Temperatur der beiden Transformatoren und Kondensatoren sowie zur Steuerung und Programmierung der zeitlichen Planung von Glockenklang und Orgelmusik, Beleuchtung, Brunnen, Ventilatoren, Kamera (Livestream) und API. Des Weiteren dient sie als Schnittstelle zwischen der Domsteuerung und Domtechnik (Zentralwarte). Durch sogenannte "Kölner-Dom-Scripts" (.KDS) können zuvor auf der Domsteuerung gespeicherte Scriptdateien, welche das automatische Abrufen einer vorhin festgelegten Routine ermöglichen, mit den Tastern "Modus 1 bis 6" der Warte verknüpft und aufgerufen werden. Zusätzlich dazu wird der Dom durch ein automatisches Belüftungssystem über die Zentralwarte überwacht und geregelt. Neben der Überwachung und Steuerung ist die digitale Aufzeichnung von Messwerten eine weitere wichtige Komponente der Warte. Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein digitales Störmeldesystem. Unterschieden wird hierbei zwischen Grenzwert- und Störmeldungen. Durch akustische und optische Melder und entsprechende Sensorik kann im Bedarfsfall vor Überhitzung, Trockenlauf und Filterverschmutzung der Brunnenpumpe, Grenzwertüber- oder Unterschreitungen des Niveaus der Pumpengrube, des Kabelschachtes und Brunnenbeckens oder dem Ausfall von einzelnen Komponenten (z. B. das Auslösen von Leitungsschutzschaltern oder Feinsicherungen (Schmelzsicherungen)) gewarnt werden. Die Kommunikation zwischen der Website und dem Dom wird auch über diese Warte abgewickelt.
Mehr erfahren

Programme

Aktuell sind keine Programme hinterlegt, schauen Sie doch zu einem späteren Zeitpunkt wieder vorbei.

Die Zentralwarte

Stil

Der Stil der Warte zeigt sich in den verwendeten Techniken und Materialien. Während zum einen moderne und eigens für den Dom entwickelte Technik zum Einsatz kommt, wird andererseits auf altbewährte analoge Anzeigeinstrumente und Regler gesetzt. Die Verwendung unterschiedlicher Techniken und Materialien trägt dazu bei, die Zentralwarte und insbesondere den Miniatur-Dom als Gesamtes auf seine Weise modern wirken zu lassen und gleichzeitig aber auch die historische Integrität des Domes bewahren zu können. Die Idee und Inspiration stammt ursprünglich aus der Zentral-/Verdampfstations- und der E-Schalt- und Turbinenwarte der 1989 stillgelegten Siegendorfer Zuckerfabrik, welche federführend für den Bau einer eigenen Schaltzentrale war. Die eigens angefertigten Alupanelplatten bilden, wie auch beim stillgelegten Original, den Untergrund der Schalttafeln. Diese Tafeln zeigen en détail die Westfassade und das Kirchenschiff des Domes. Befestigt sind diese auf einem matten Anthrazit grauen Holzgerüst, welches eigens für die Warte entworfen wurde. Die Farben der Warte sind in strahlendem Weiß, mattem Anthrazit und kräftigem Orange gehalten und sollen die 1970er Jahre widerspiegeln. Kombiniert werden diese beiden Zeitepochen durch die eigens entwickelte Steuerung, der Kölner Dom Steuerung kurz KDS.

Die Zentralwarte

Funktionsumfang

Die Zentralwarte dient als technisches Bindeglied, welche alle für die Steuerung des Miniatur-Domes notwendigen Funktionen zusammenfasst. Ausgestattet ist sie mit einer Trafostation, die zur Versorgung der Kathedrale mit Strom verwendet wird, einem Leuchtschaltbild mit drei Schalttafeln und einem PC mit zwei Monitoren für die Verwendung der Software KDSM (Kölner Dom Steuerung Manager).

Verwendung

Die Zentralwarte ermöglicht die Steuerung und Konfiguration des Miniatur-Domes auf drei verschiedene Arten:
  • KDSM - Kölner Dom Steuerung Manager
    Dieses Programm ist eine Desktop-Anwendung, die am Computer der Warte verwendet wird. Sie wurde mit .NET 5.0 entwickelt und dient als grafisches Pendant zu den Schalttafeln der Zentralwarte. Der KDSM erweitert Funktionen, die auf den Schalttafeln der Warte nicht dargestellt werden können. Die Kommunikation zwischen KDSM und der Domsteuerung findet über das Netzwerkinterface des Computers und der Steuerung statt. Das Multi-Document-Interface der Software ermöglicht die thematische Trennung der einzelnen Aufgabenbereiche (z. B. Glocken, Beleuchtung, Modi, Brunnen).

  • KDT - Kölner Domtechnik
    Diese Steuerung ist im Schaltschrank der Warte verbaut und dient der direkten Kommunikation zwischen Zentralwarte (Domtechnik) und Domsteuerung. Sie wertet Taster- und Meldeeingänge aus, sendet diese an die Domsteuerung und stellt Zustände (Ein- und Ausschalten, Stör- bzw. Grenwertmeldung und interne Zustände wie Bereit, Beschäftigt, Störung und Netzwerk/API) auf den Schalttafeln der Warte dar. Die Kommunikation zwischen Zentralwarte (Domtechnik) und Domsteuerung erfolgt über ein serielles Interface, welches über eine rund 30 Meter lange direkte mehradrige Kommunikationsleitung (TTL) betrieben wird.

  • KDS - Kölner Domsteuerung
    Die Domsteuerung kann auch direkt und ohne zusätzliche Einrichtungen (wie KDSM und/oder KDT) betrieben werden. Dazu stehen in der Steuerung ein Netzwerkinterface (ETH) und eine serielle Schnittstelle (TTL) zur Verfügung, die beide zur Kommunikation eingesetzt werden können. Zur Verwendung der Domsteuerung wird lediglich ein Computer mit einem Terminalemulationsprogramm, welches als Zeichensatz ANSI und als Emulation VT100 unterstützt, und ein RS232 oder Ethernet-Interface benötigt. Die Bedienung erfolgt hierbei über den Computer textbasiert in Form von Befehlszeilen.

Schalttafeln

Das Leuchtschaltbild der Zentralwarte unterteilt sich in drei Schalttafeln.

  • Glockenschaltbild (Links)
    Das Glockenschaltbild ermöglicht die Steuerung der sechs Messingglocken durch Elektromotoren, die akkustische Ausgabe von Glockenklang über Lautsprecher und den Aufruf von sechs vordefinierten Modi. Diese Modi können durch ein Kölner-Dom-Script einem zuvor festgelegten Ablauf zugewiesen werden.

  • Zentraltafel (Mitte)
    Die Zentraltafel dient der Überwachung der Netzstromeinspeisung. Alle für die Miniatur-Kathedrale erforderlichen Anlagen sind an dieser Phase angeschlossen. Unter anderem auch die Trafostation mit den beiden Schaltnetzteilen (Versorgungs- und Steuertrafo). Die auf der Schalttafel gelb dargestellten Linien symbolisieren die Netzspannung von 230V. Die beiden gelben Kontrollleuchten über den Transformatoren zeigen, ob die beiden Trafos mit Strom versorgt sind. Die daneben befindlichen Anzeigeinstrumente dienen der Überwachung von Strom, Spannung und Temperatur des jeweiligen Trafos. Darunter befinden sich die beiden Kondensatoren, welche im Schaltschrank vor dem Dom verbaut sind. Auch hier ist die Überwachung des Stromes, Spannung und Temperatur gegeben. Die grünen Linien zeigen die Kleinspannung von 5 oder 12 Volt an. Darunter befindet sich das Störmeldesystem, welches bei Fehlzuständen in der Anlage akkustische und optische Meldungen ausgibt. Weiter unten befinden sich die beiden Steuerungen Domsteuerung und Domtechnik (Zentralwarte). Hier werden zum einen die Systemzustände (Bereit, Beschäftigt, Störung und Netzwerk/API) angezeigt. Des Weiteren wird hier auch die Kommunikation dieser beiden Steuerungen überwacht.

  • Brunnen- und Beleuchtungsschaltbild (Rechts)
    Diese Schalttafel zeigt das Kirchenschiff und ermöglicht die Steuerung der Beleuchtung (Hauptschiff 1 und 2, Bodenstrahler 1 und 2, Straßenlaternen und Flutlichtanlage). Zusätzlich dazu erfolgt hier die Überwachung der Zeitschaltuhr für die Glasstele, des Brunnens durch eine Anzeige, die unter anderem den Stromverbrauch der Pumpe darstellt, und die Steuerung der Orgel.

Leuchtschaltbild

Das Leuchtschaltbild der Zentralwarte unterteilt sich in drei Schalttafeln. Die linke Schalttafel zeigt die Westfassade und ermöglicht die Steuerung der sechs Messingglocken, akkustischen Glockenklangs über Lautsprecher und den Aufruf vordefinierter Modi. Die mittlere Schalttafel dient zur Überwachung der Transformatoren (Trafostation) und Kondensatoren. Das integrierte Störmeldessystem ermöglicht die Ausgabe von Fehlzuständen der Anlage. Darüber hinaus werden hier die beiden Steuerungen Domsteuerung und Domtechnik (Zentralwarte) sowie deren Verbindung überwacht. Über die rechte Schalttafel können die Beleuchtungen des Domes, Orgel und der Brunnen gesteuert werden.