Der

Kölner Dom

Eine Inspiration im Maßstab 1:50

Modellbau

Von

Sebastian Mikacs

Die Kathedrale

Gartenanlage

Die Gartenanlage ist ein wesentlicher Bestandteil, welche zur Gestaltung des Miniatur-Kathedrale beiträgt. Wer bereits Köln besucht hat weiß, dass der Dom von einer großen betonierten Fußgängerplattform umgeben ist, der sogenannten Domplatte. Das war nicht immer so. Das große Vorbild verfügte über einen in der Neuzeit entstandenen botanischen Garten. Die Anlehnung an die Domplatte und den botanischen Garten diente als Inspiration für die Gartenanlage der Modell-Kathedrale. Der Miniatur-Dom ist umgeben von zwei Plätzen, welche auch im Modell als Domplatte bezeichnet werden. Einer dieser Plätze befindet sich am Westportal, wo sich auch der Brunnen befindet. Der zweite Platz befindet sich hinter dem Dom und dient unter anderem zur Betrachtung der künstlerisch gestalteten Fenster des Chores. Verbunden werden diese beiden Plätze durch zwei Wege, welche sich nochmals im Querschiff des Domes zum Schaltschrank und zum Gartenweg kreuzen. Zur Verwendung kommen Betonplatten, die durch in Streifen angeordnete Betonsteine, welche in Längsrichtung des Domes angeordnert sind, getrennt werden. Direkt um den Dom wurde Split verwendet. Die vier Blumenbeete wurden, wie auch die Wege, durch Betonsteine getrennt. Sie beherbergen auch zwei Schächte für Kabel und Brunnenpumpe. Die schlanken Linien, die sich durch die Anordnung der Betonsteine ergeben, sollen die filigranen Säulen und Tragwerke des Doms widerspiegeln. Sie unterstreichen die Eleganz und Leichtigkeit dieser architektonischen Elemente und tragen dazu bei, dass der Dom durch die Gartenanlage seine besondere Ausstrahlung behält. Zur indirekten Beleuchtung des Domes, werden 16 Bodenstrahler und 6 Scheinwerfer eingesetzt. Wichtig bei der Gestaltung des Gartens war eine unauffällige und dezente Anordnung von Beleuchtung und Schächten. Die Gestaltung durch Split, Betonsteinen und Platten hat aber auch einen praktischen Nebeneffekt. Sie schützt den Dom vor Schmutz, welcher bei Niederschlägen entsteht.

Brunnen

Der vollautomatische Springbrunnen der Domplatte ziert die Westfassade der Miniatur-Kathedrale.

Wege

Für die Wege und Plätze um die Kathedrale wurden Betonplatten mit Betonsteinen, welche in längsrichtung zum Dom angeordnet wurden, verlegt.

Bepflanzung

Die vier Beete unterteilen sich in ein Kräuter-, Sträucher-, Blumen und Mischbeet. Rund um den Dom wurde ein Apfel- (Jonagold) und Zwetschgenbaum (Hauszwetsche) gepflanzt.

Die Kathedrale

Brunnen

Die Westfassade des Miniatur-Domes wird auf der Domplatte durch einen Springbrunnen verziert. Dieser Springbrunnen verfügt über ein 30 cm tiefes Betonbecken, welches eben mit den Wegen abschließt. Die gegenwärtige Anlage ist mit Sensoren zur Messung von Trockenlauf und Filterverschmutzung der Brunnenpumpe und Grenzwertüber- oder Unterschreitungen des Niveaus der Pumpengrube und des Brunnenbeckens ausgestattet. Die Störmeldung erfolgt direkt an die Zentralwarte. Eine 3 mm dicke Stahlplatte deckt das Becken des Brunnens ab. Rund um die Platte ist ein freier Platz von rund 5 cm, welcher zum Abfluss des Wassers verwendet wird. Die Stahlplatte hat die Funktion, Blätter und andere Unreinheiten davor abzuhalten, in das Becken einzudringen. Sie bietet auch Platz für einen Sandstein aus dem Steinbruch St. Margarethen. Dieser Stein ziert zum einen den Springbrunnen, zum anderen fließt durch ihn bei laufendem Betrieb das Wasser ab. Der auffällige Kontrast der Betonwege und Fundamente, kombiniert mit dem gelbgold schimmernden Sandstein und Modellbau des Domes, verleiht mitsamt der umliegenden Gartenanlage eine beeindruckende Atmosphäre. Der Sandstein vor dem Dom hat auch einen interessaten geschichtlich Aspekt. So wurden aus dem St. Margarethner Steinbruch Steine für die gotische Wiener Kathedrale St. Stephan (Stephansdom) abgebaut.
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